TV Geislar 1925 e.V.

Ansprechpartner

2. Vorsitzender HSG Geislar-Oberkassel
Andreas Kurenbach 

Burbankstr. 23 
53229 Bonn
Tel. 0151-54002773 
eMail AKurenbach@gmx.de

 

Info
Handball wird bei der
HSG Geislar-Oberkassel
gespielt.

weitere Infos unter
www.hsg-geislar-oberkassel.de


Saison 2013/14

40 Jahre Sportwoche! 40 Jahre Handball auf dem Sportplatz in Geislar. Der Handball war immer Hauptbestandteil der Sportwoche und auch der Grund für ihre Entstehung. Galt es doch vor 40 Jahren eine zusätzliche Einnahmequelle zu schaffen, weil man erstmals einen bezahlten Trainer benötigte. Noch letztes Jahr feierte die Handball-Spielgemeinschaft mit Oberkassel ihr 20. Jahr – 2 Jubiläen, die Zeichen für Kontinuität setzen.
Diese Kontinuität liegt in mehreren Dingen begründet. Einerseits in der Leitung der Handball-Spielgemeinschaft – 2 Mitglieder dieses Gremiums verrichten dieses Ehrenamt bereits seit mehr als10 Jahren, 2 weitere gehen bereits ins 5. Jahr. Weiterhin in der großen Gruppe der Trainerinnen und Trainer – auch hier gibt es mehrere, die bereits seit vielen Jahren gute Arbeit leisten. Und niemand aus diesem Stab stellt sich selbst in den Vordergrund, alle zeigen sich zufrieden, wenn die vielen Handballerinnen und Handballer mit Freude einen tollen Sport betreiben können. Erfolge machen zwar auch zufrieden, aber alle wissen, dass man ihn nicht erzwingen kann. Man muss Geduld haben, Kontinuität zeigen, und die großen und kleinen Erfolge kommen ganz von alleine.

Männer 1
Im letzten Jahr durften wir einen dieser großen Erfolge feiern – die 1. Männermannschaft schaffte den Aufstieg in die Verbandsliga. Zur neuen Saison erfuhr das Team wenig Veränderung (Kontinuität). Neben den Abgängen Marco Huhn und Manuel Klein, kamen mit Andre Kirfel, Benny Zander, Jens Wessel und Arved Höfeler 4 neue, die sich kompromisslos ins Team integrierten. Erklärtes Ziel war es die Klasse zu halten und in der Folgezeit sich in der Verbandsliga zu etablieren – Geduld war angesagt.
Ob des Spielplanes machte sich zunächst jedoch Ungeduld breit, denn die ersten vier Spiele musste die Mannschaft gegen erklärte Favoriten bestreiten. So machte man aus der Not eine Tugend und erklärte diese Spiele zur verlängerten Vorbereitungszeit.
Diese Vorbereitung war dann doch nach 3 Spielen beendet, denn für alle überraschend gewann das Team gegen Wahn mit satten 10 Toren. Mit mehr Selbstbewusstsein holte die Mannschaft noch weitere 10 Punkte in der Hinrunde, und vor dem Hintergrund, dass die Niederlagen in Bocklemünd und Aachen nicht sein mussten, war die Welt für die 1. Männermannschaft in Ordnung.
Leider holte uns aber das Verletzungspech der letzten Saison wieder ein – vor allem Felix konnte quasi nur die Hälfte der Spiele bestreiten, sozusagen der erste Neuzugang der nächsten Saison.
Hohe Niederlagen läuteten die Rückrunde ein, vor allem im Spiel gegen unseren Nachbarn aus der Beueler Mitte (Emotion wirft halt keine Tore).
Wie heißt es so schön: Mund abwischen und weiter – und genau das machten die Jungs auch. Die Hinspiel-Niederlagen gegen Bocklemünd und Aachen wurden wieder gerade gebogen und trotz der unnötigen Niederlagen in Königsdorf und Rheinbach holten sie in der Rückrunde noch 9 wertvolle Punkte. Am Ende hieß dies Platz 8 von 14 Mannschaften – kann man als Erfolg bezeichnen.
Ein weiterer kleiner Erfolg war das Erreichen des Kreispokal-Finales.
Allerdings konnte man urlaubs- und verletzungsbedingt trotz Aushilfe aus der 2. Männermannschaft nur 6 Feldspieler stellen. So waren wir kein würdiger Gegner für den Gewinner HSG Siebengebirge-Thomasberg. 
Kader: Vladimir Fedorov, Andreas Kurenbach, Martin Ließem, Christian Koch, Arved Höfeler, Niclas Waldecker, Andre Kirfel, Sebastian Mähler, Robert Schlieker, Darko Maric, Christian Pilger, Felix
Herzog, Jens Wessel, Christoph Schlecht, Max May, Benny Zander, Christian Grommes, Malte Sellmer, Marlon Bayer

Frauen – Aufstieg in die Landesliga!
Erfolge kommen (fast) von alleine – ein Fazit der Saison der Frauenmannschaft.
Dabei sah es nach der letzten Saison noch danach aus, als würden im Damenbereich bei den Handballern die Lichter ausgehen. Lediglich vier Spielerinnen bekundeten Interesse an einer weiteren Saison, Leistungsträgerinnen versuchten ihr Glück bei anderen Vereinen. Da es auch keinen Trainer mehr gab, wurde das Training eingestellt.
Manchmal muss man das Glück einfach herausfordern, und so war es auch mit der Entscheidung der HSG-Leitung, einfach das erste Training der Vorbereitung der Frauen einzuberufen. Darko Maric wurde schnell zum Interimstrainer berufen, Julia Kleinert und Andy Kurenbach, der Darko später ablöste, rührten die Werbetrommel. Dies zeigte Wirkung, denn die Anzahl der Frauen wuchs und auch die Rückkehrer Alina Jüngling und Anja Ließem nahmen am Training teil.
Jetzt musste noch ein Trainer gefunden werden, wahrlich kein einfaches Unterfangen. Galt es doch diesen positiven Aufwärtstrend beizubehalten und einen allseits akzeptierten Trainer zu finden.
Viele Telefonate führten ins Nichts und dämpften den Optimismus. Aber kurz vor Meldeschluss erklärte sich Dierk von Jagow bereit, sich dieser Aufgabe zu stellen. Hier sein Bericht:

Wundertüte
Vor ungefähr einem Jahr rief mich Edgar an und fragte, ob ich nicht Lust hätte, die Damenmannschaft zu trainieren. Etwas überrascht wollte ich damals von ihm wissen, wie denn die Rahmenbedingungen für die Saison aussähen. Das wüsste er noch nicht genau, die letzte Saison sei mit dem drittletzten Platz nicht optimal gelaufen, es gäbe noch keinen festen Kader für die Kreisliga Bonn, aber ohne Trainerperspektive sähe es richtig schlecht aus. Da sich das alles nach optimalen Voraussetzungen anhörte, rief ich Edgar nach einer kurzen Bedenkzeit und nach Absprache mit der Familie zurück, um ihm mitzuteilen, dass er die Trainersuche einstellen könne.
Beim ersten Training in der Beueler Halle saßen mir dann 14 Frauen gegenüber, die in dieser Konstellation noch nicht zusammen gespielt hatten und mindestens genauso neugierig wie ich waren, mit wem sie es denn jetzt zu tun bekämen. Alina, Anja und Julia kannte ich von früher, die A – Jugendlichen und die Neuzugänge aus den anderen Vereinen jedoch nicht. Über eines waren wir uns jedenfalls alle von Anfang an einig: wenn wir trainieren, dann leistungsorientiert und mit dem klaren Ziel, oben mitzumischen.
Es folgte dann, auch nach der – zum Teil recht kurzfristigen - Klärung der einen oder anderen Personalie, eine intensive und körperlich fordernde Vorbereitungszeit mit den entsprechenden Laufeinheiten und zwei Trainingslagern. Ziel der Vorbereitung war es in erster Linie, die Athletik zu verbessern, sich spielerisch zu finden, zu einem Team zusammenzuwachsen. Von Anfang an war klar zu erkennen, dass die Spielerinnen bereit waren, ihren Worten nun auch Taten folgen zu lassen.
Einsatzwille, Motivation und auch der Mut, sich auf etwas Neues einzulassen, waren vorhanden. Die Vorbereitungsspiele gegen Merl, Flittard und die Turnerschaft Nippes konnten wir alle erfolgreich bestreiten, mussten aber auch mit Alinas Bänderriss den ersten Tribut zahlen.
Das erste Saisonspiel durften wir dann auch gleich in Godesberg – einem der Favoriten für die Meisterschaft – bestreiten und konnten uns mit einem Unentschieden achtbar aus der Affäre ziehen.
Zu diesem Zeitpunkt stieß dann mit Katharina ein für mich vertrautes Gesicht und eine sehr erfahrene Spielerin zum Team. Es folgte ein deutlicher Sieg gegen Troisdorf 2 und eine klare Niederlage gegen den erklärten Meisterschaftsfavoriten aus Bockeroth. Dieses Spiel alleine hätte durchaus als Folge haben können, Motivation und Trainingsbereitschaft runterzufahren und sich dem Rest der Saison eher gelassen zu nähern. Die Mannschaft reagierte jedoch nicht so, sondern legte im Training weiter zu, um das Saisonziel erreichen zu können. Was dann folgte, war ein 6:0 Lauf, der diesen Trainingseinsatz belohnte.
Die bis dahin ungeschlagene Mannschaft aus Ollheim wurde in Beuel besiegt und auch die schweren Auswärtsspiele in Erftstadt und Rheinbach entschieden wir zu unseren Gunsten, so dass wir uns am Jahresende auf dem zweiten Tabellenplatz wiederfanden.
Das neue Jahr begann dann eher schleppend mit einem unglücklichen Unentschieden gegen die dritte Frauenmannschaft von Bonn rrh.. Godesberg wurde zu Hause sicher auf Abstand gehalten, die Spiele gegen Troisdorf 2 und Bockeroth wurde verloren.
Eine erste kleine Krise, in der die Mannschaft jedoch wieder Charakter zeigte und die Niederlagen wegsteckte. Sie gewann die nächsten sechs Spiele, wobei sie das wohl beste Spiel in Ollheim machte. Dort konnten wir unseren Tabellennachbarn dank einer sehr guten Abwehrleistung und sicherem Tempospiel mit 23:10 in die Kabinen schicken. Das letzte Spiel gegen Bonn rrh. 3 verloren wir dann in der Ringstrasse etwas unkonzentriert mit einem Tor.
Ich glaube nicht, dass sehr viele Spielerinnen vor der Saison darauf gewettet hätten, am Ende auf Platz zwei zu landen, der umso wichtiger war, da die Hoffnung, es der 2. Frauen von Bonn rrh. gleichzutun, die letztes Jahr als Tabellenzweiter der Kreisliga noch den Aufstieg in die Landesliga schafften – interessanterweise mit dem gleichen Punktestand, den wir dieses Jahr vorweisen konnten –, noch im Raum stand.
Wie mittlerweise bekannt sein dürfte, hat sich diese Hoffnung erfüllt.
Rückblickend zur Situation vor einem Jahr stellt sich die Situation jetzt wie folgt dar: die Damenmannschaft hat einen festen Kader von mindestens 16 Spielerinnen und wird nächste Saison in der Landesliga Mittelrhein spielen. Die Spielerinnen haben sich in der Athletik, im Abwehrverständnis und im Tempospiel beachtlich gesteigert, aber das wichtigste Ergebnis der Saison ist, dass sie zu einem selbstbewussten Team zusammengewachsen sind, das sich nicht so schnell ins Bockshorn jagen lässt.
Natürlich gibt es da noch Steigerungspotential, das auch zwingend abgerufen werden muss, um in der Landesliga zu bestehen. Nach meinen bisher gemachten Erfahrungen bin ich aber zuversichtlich, dass die Mannschaft mit dem bisher gezeigten Einsatzwillen und der Freude am Handballspielen nach der Saisonvorbereitung in der Lage sein wird, in der Landesliga mitzumischen. Ihren Einsatzwillen werden sie in der Saisonvorbereitung allerdings auch brauchen.
Zum Schluss möchte sich die Mannschaft ganz herzlich bei Arnd bedanken, der uns bei der Ausstattung mit den Trainingsanzügen erheblich unter die Arme gegriffen hat, desgleichen für die Unterstützung von Edgar und dem Vorstand. Weiterhin möchten wir uns bei Armin bedanken, der unsere Torhüterinnen alle 14 Tage – zumindest in der Hinrunde – trainierte. Last but not least ein Dankeschön an alle, die uns angefeuert haben oder in Gedanken bei uns waren.

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