TV Geislar 1925 e.V.

JSG Update: Handball made in Bonn

Dä Plan – Bonner JSG reckt und streckt sich – Ich kenn ene der ene kennt der sät da jeht noh jet …

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Mitten in der Saison 21/22, ist vor der Saison 22/23. Und die will auf dem strategischen Reißbrett sehr gut vorbereitet und geplant sein. Mittlerweile hat sich die männliche Jugendspielgemeinschaft bei den vier Bonner Stammvereinen nämlich etabliert. In Godesberg, Poppelsdorf, Geislar-Oberkassel und Bonn-Beuel hat man nach drei Jahren verstanden, dass dem heimischen Handball nicht geschadet wird, sondern die gemeinsame Sache gefördert werden soll. In der Spitze bedeutet das intensives und anspruchsvolles Training und die ständige Weiterentwicklung auf mindestens zwei Ebenen pro Jahrgang, allerdings ohne dabei den eher gemütlichen Ortsteil-Handball „just for fun“ verhindern zu wollen. Jeder nach seinem Gusto und alles geht, nichts muss.

Im dritten Jahr nach Gründung der JSG hat man sich kennen gelernt und gegenseitiges Vertrauen aufgebaut. Neben den wichtigen persönlichen Begegnungen, liest sich auch die sportliche Zwischenbilanz flüchtig gut. Nahezu überall mischen die Bonner Jungs mit, in den anspruchsvollen Ligen am Mittelrhein und Nordrhein – teilweise sogar schon ganz weit vorne. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die JSG in ihrer derzeitigen Form „ein junger, kraftvoller Löwe an der Kette“ ist, der sich im absoluten Erfolgsfall nicht frei entfalten könnte. Höchste Zeit also für den nächsten Schritt.

Denn der Westdeutsche Handball Verband und erst recht der Deutsche Handball Bund lassen bei ihren Wettbewerben nur reinrassige Spielgemeinschaften zu, was nach deren Statuten nichts anderes heißt, dass die JSG weiblich oder männlich, bis hinunter zur D- und E-Jugend gebündelt sein muss. Ob diese Regelung nun  tatsächlich gut ist für den Handballsport und für die zur Zeit viel beschworene Diversität, ist strittig. Aber nur mit Erfüllung dieser Formalie können Teams der Bonner JSG, wie von Präsident Ludger Santen prophezeit, eines Tages an Westdeutschen Meisterschaften oder gar darüber hinaus an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen bzw. in der Jugend Bundesliga (JBLH) spielen. Und dieser Tag könnte gar nicht mal so fern sein.

Am vergangenen Sonntagabend (30.01.) hastete Florian Benninghoff-Lühl kreuz und quer durch die Bonner Nacht, um alle notwendigen Unterschriften unter einen neuen JSG-Vertrag einzusammeln, damit pünktlich zum Meldetermin (31.01.) der Saison 2022/2023 unsere Jungs uneingeschränkt gemeldet werden. Roar, der Bonner Löwe sprengt alle Ketten!

Die Liste der Mannschaftsmeldung von E- bis hinauf zur A-Jugend an die Verbände ist schon der Wahnsinn und stellt allein schon quantitativ eine große zentrale Verantwortung dar. Doch gerade bei den kleinsten Handballern (E + D) soll im Grunde alles in der dezentralen Zuständigkeit von GTV, HSG, PHV und TSV bleiben, halt nur unter dem warnen Deckmantel der Bonner JSG. Um aber doch ein erstes Kennenlernen einzufädeln, wird für den älteren D-Jugendjahrgang (zukünftig 2010) ein regelmäßiges Fördertraining angeboten. Für die ambitionierten Teams heißt es dagegen nach Ostern: Feuer frei, greift nach den Sternen! Regionalliga, WHV-Play-Offs, Final-Four, Deutscher Meister Bonn!

Aber Vorsicht: vom schnöden planen, wilden träumen oder nur dumm labern hat noch niemand etwas gewonnen. Gut Ding will Weile und eine solide Grundlage haben. Darum melden die Bonner JSG Macher ihre A1-Jugend auch voller Demut und Vorsicht zur JBLH-Qualifikation 22/23. Mal vorsichtig sehen, was geht. Die Einschränkungen sind jedenfalls weg und die Jungs 04/05 haben schon jetzt richtig Bock auf die Herausforderung. Und selbst, wenn es nicht direkt fluppt, vielleicht ja ein Jahr später?

Für die in Zukunft (un)gedrosselt aufspielende Bonner JSG ist die Erweiterung jedenfalls der nächste, behutsame und logische Entwicklungsschritt. Klingt nach einem guten Plan – ohne Druck und Zwang: alles geht, nichts muss.

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